Zur Finissage „1525 – Franken fordert Freiheit*en“
erheben Junge Menschen ihre Stimmen
Am 22. Februar 2026 ab 11 Uhr findet die Finissage der Ausstellung „1525 – Franken fordert Freiheit*en“ statt.
In Kooperation mit dem Museum für Franken und Dr. Pia Beckmanns Demokratie-Initiative pics4peace e.V. haben sich Schülerinnen und Schüler der Waldorfschule Würzburg intensiv mit den Fragen von Demokratie, Frieden und gesellschaftlichem Engagement auseinandergesetzt: Wofür gehst du auf die Straße? Wofür erhebst du deine Stimme? Wofür kämpfst du? Entstanden ist ein eindrucksvolles Programm aus Musik, Tanz, Sprache, Film und bildender Kunst.
Ausgangspunkt für die künstlerischen Arbeiten und Beiträge der Schülerinnen und Schüler sind die zentralen Fragen der Sonderausstellung „1525 – Franken fordert Freiheit*en“, die seit April 2025 im Museum für Franken zu sehen ist.
Die jungen Beteiligten greifen Impulse der Ausstellung auf – darunter Fragen nach den Beweggründen der Aufständischen im Bauernkrieg in Franken – und übertragen diese in ihre eigene Lebenswirklichkeit. So werden die Forderungen von 1525 als Anstoß zur Reflexion darüber verstanden, wofür Menschen im Jahr 2026 einstehen, protestieren und Verantwortung übernehmen.
Die Besucherinnen und Besucher erwartet ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm mit Eurythmie, Percussion, Gesang, A-cappella-Beiträgen sowie lyrischen Impulsen. Inhaltlich greifen die Darbietungen Themen wie Freiheit, Frauenrechte, Krieg, Ausgrenzung und Hoffnung auf – kraftvoll, berührend und zeitgenössisch.
Ergänzt wird das Programm durch eine künstlerische Präsentation, die vom 13.02.2026 bis zum 22.02.2026 zu den Öffnungszeiten des Museums für Franken (außer am 17.02.2026 – Faschingsdienstag) zu sehen sein wird. Videos, Skulpturen, Graffiti-Arbeiten und Malerei zeigen die Auseinandersetzung der Jugendlichen mit aktuellen gesellschaftlichen Konflikten aus unterschiedlichen Perspektiven.
Im Mittelpunkt der Finissage am Sonntag, den 22.02.2026, steht zudem der Dialog:
Im Rahmen des Projekts #endlichankommen stellte pics4peace über 100 Menschen die gleichen 20 Fragen: U.a. wie ihre Befindlichkeit ist, wofür sie heute eintreten würden, welche Ängste und Wünsche sie haben.
Studierende aus dem Masterstudiengang Soziale Arbeit der THWS haben unter der Leitung von Prof. Dr. Dieter Kulke diese Interviews wissenschaftlich untersucht und ergänzend weitere qualitative Interviews geführt und ausgewertet. Sie präsentieren anschaulich ihre Ergebnisse, zeigen für welche Werte Menschen heute bereit sind, etwas zu tun und geben Handlungsempfehlungen für Gesellschaft und Politik.
Eine offene Gesprächsrunde gibt den Gästen die Möglichkeit, mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Museum und Gesellschaft zu diskutieren.
Nach dem Programm sorgen Getränke und Häppchen dafür, dass Besucherinnen und Besucher die Eindrücke der Ausstellung und der Beiträge in entspannter Atmosphäre gemeinsam nachklingen lassen können. Voraussichtliches Ende der Veranstaltung, die in der Schönborn- und Kelterhalle des Museums für Franken auf der Festung Marienberg stattfindet, ist um 13.00 Uhr.
Die Finissage, zu der wir Sie an dieser Stelle herzliche einladen, versteht sich als lebendiger Abschluss der Ausstellung – und als starkes Zeichen dafür, wie engagiert junge Menschen Verantwortung für Demokratie und die Gesellschaft, in der sie leben, übernehmen.
Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung bis zum 16.02.2026 unter info@museum-franken.de oder 0931-20594-0.