Das Museum für Franken geht auf Tour…
und sammelt Wunder in Wunsiedel!

Vom 10. Juni bis 19. Juli 2026 macht das Kunstprojekt „Wunder für Franken“ Station in Wunsiedel.

Ein Mann in einem blauen Hemd steht neben einem Stapel von verschiedenen Gegenständen, darunter Bilderrahmen und Möbelstücke, vor einem Museum mit einer großen, verzierten Eingangstür. Im Hintergrund sind Pflanzen und ein Platz aus Steinen zu sehen.

Das Museum für Franken und der Berliner Künstler Marc Haselbach laden dazu ein, persönliche Erinnerungsstücke, kuriose Gegenstände oder besondere Geschichten in die Wunderkammer in die Ludwigstraße 33 zu bringen. Denn mit „Wunder“ sind hier nicht übernatürliche Phänomene oder Gegenstände mit magischen Kräften gemeint, sondern Dinge aus dem Alltag mit besonderer Bedeutung. Entscheidend ist weniger der Gegenstand selbst als die Geschichte dahinter. 

Montag bis Freitag von 10 bis 12 Uhr und von 14 bis 18 Uhr können Bürgerinnen und Bürger ihre „Wunder“ beitragen. Diese werden Teil der wachsenden Wunderkammer, die am 19. Juli, dem „Tag der Wunder“, offiziell präsentiert wird. 

Die „Wunder“ und ihre Geschichten werden vom Museum für Franken digital gesammelt, das Original kehrt wieder zu den Wundergeberinnen und Wundergebern zurück. „Mitmachen können alle, unabhängig von Alter, Berufsgruppe, Geschlecht, Hautfarbe, Herkunft, einem Schulabschluss, Talent, Vermögen oder eines gültigen Führerscheins… nur die Sehnsucht nach Wundern sollte vorhanden sein“, sagt Marc Haselbach. Der mehrfach ausgezeichnete Künstler ist als Ansprechpartner vor Ort. Veronika Genslein, stellvertretende Direktorin des Museums für Franken, betont: „Beim Projekt ‚Wunder für Franken‘ steht die aktive Beteiligung und Einbindung der Menschen im Mittelpunkt. Uns interessieren persönliche Erfahrungen, Geschichten und Erinnerungen.“

Die Wunderkammer tourt während des Umbaus der Festung Marienberg durch Unter-, Mittel- und Oberfranken. Jeden Sommer macht sie auf der Suche nach Alltagswundern als Spiegel fränkischer Identität und Zeitgeschichte an einem anderen Ort halt. Zugleich ist sie eine willkommene Gelegenheit, das Museum für Franken bei einem breiten Publikum ins Gespräch zu bringen.

Mit „Wunder für Franken – in Wunsiedel“ geht das Projekt in die fünfte Runde. Bisher machte Marc Haselbach in Ochsenfurt, Kronach, Weißenburg und Hammelburg Station. Die bisherigen Wunder und ihre Geschichten sind online in der digitalen Sammlung zu bestaunen.

Bleibt nur noch die Frage: „Haben Sie eines der Wunsiedler Wunder zu Hause?“

Museum für Franken
Museum für Franken
Staatliches Museum für Kunst- und Kulturgeschichte
Festung Marienberg
97082 Würzburg
 

 
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