Die Neukonzeption des Museums für Franken nimmt Fahrt auf
Kunstminister Blume: „Mehr Erlebnis, mehr Franken, mehr Strahlkraft – ein kultureller Leuchtturm weit über Bayern hinaus“
Das Museum für Franken soll Anfang der 2030er Jahre neu eröffnen. Über den aktuellen Stand informierte am 13. Mai die Veranstaltung „Museum für Franken: Gute Aussichten!“, bei der Dr. Richard Loibl, Direktor des Hauses der Bayerischen Geschichte (HdBG) und des Museums für Franken, Einblicke in die Neukonzeption gab.
Nach der Generalsanierung der Festung Marienberg wird das Museum mit einer neuen Dauerausstellung in die Kernburg umziehen. Die weiteren Flächen sind für Sonderausstellungen, Besucherinfrastruktur, Depot und Verwaltung vorgesehen. Ziel ist ein modernes, barrierefreies und besucherorientiertes Museum, das Geschichte immersiv und erlebnisreich vermittelt. Gleichzeitig kann sich die Festung Marienberg zu einem lebendigen Ort für die Würzburger Stadtgesellschaft entwickeln.
Die Gesamtsanierung der Festung zählt zu den größten Kulturprojekten des Freistaats Bayern. Bayerns Kunstminister Markus Blume betonte: „Mehr Erlebnis, mehr Franken, mehr Strahlkraft: Mit dem Haus der Bayerischen Geschichte startet die Festung Marienberg neu durch! Das Museum für Franken ist ein kulturpolitisches Schlüsselprojekt in Nordbayern. Mit über 300 Millionen investiert der Freistaat kraftvoll in einen Ort mit einzigartiger Geschichte und gewaltigem Zukunftspotential. In der Kernburg entsteht eine moderne Dauerausstellung, die die Geschichte Frankens neu, lebendig und immersiv erzählt. Gleichzeitig wird die Festung Marienberg zu einem lebendigen Treffpunkt für die Würzburger Stadtgesellschaft – mit hoher Aufenthaltsqualität, Gastronomie sowie Raum für Veranstaltungen, Tagungen und vielfältige kulturelle Formate. Mit dem neuen Museum für Franken schaffen wir einen kulturellen Leuchtturm mit Strahlkraft weit über Bayern hinaus.“
Die Neukonzeption des Museums läuft derzeit auf Hochtouren. Im Zuge der Neustrukturierung hat im Oktober 2025 Dr. Richard Loibl die Leitung des Museums für Franken übernommen. Seitdem haben er und erfahrene Mitarbeiter aus dem HdBG mit dem Team in Würzburg an der inhaltlichen Konzeption der Ausstellung und ihrer organisatorischen Durchsetzung im Gesamtprojekt gearbeitet.
Blume zeigte sich überzeugt: „Die besten Museums-Köpfe für Franken! Das Haus der Bayerischen Geschichte weiß, wie man Geschichte modern, emotional und erfolgreich erzählt. Dr. Loibl und sein Team verfügen zudem über enorme Erfahrung bei Großprojekten, Ausstellungen und moderner Museumsvermittlung. Diese Kompetenz ist Gold wert für die Neukonzeption des Museums für Franken.“
Im Anschluss an die Präsentation sprach Staatsminister Markus Blume in einer Podiumsrunde, moderiert von Veronika Genslein, der stellvertretenden Direktorin des Museums für Franken, mit Vertreterinnen und Vertreter aus Kultur und Politik. Die Themen: Moderne Museumsarbeit – von Publikumsorientierung über neue Perspektiven bis zum verstärkten Blick auf ganz Franken.
Neben Markus Blume tauschten sich Thomas Schiebel, stellvertretender Bezirkstagspräsident von Unterfranken, Dr. Constanze Itzel, Direktorin des Hauses der Europäischen Geschichte in Brüssel, Prof. Dr. Günter Dippold, Bezirksheimatpfleger von Oberfranken, Benedikt Stegmayer, Kulturreferent der Stadt Würzburg sowie Prof. Dr. Matthias Stickler, Vorsitzender der Freunde Mainfränkischer Kunst und Geschichte e.V., über die Zukunftsperspektiven des Museums für Franken aus.